Tagungsbericht

Autorin: 
Evelyn Martin

Seit die „magische“ Jahreszahl 2017 als fünfhundertstes „Reformationsjubiläum“ in das Bewusstsein der – nicht nur, aber in erster Linie – evangelischen Menschen Mitteleuropas gerückt ist, ist auch die Frage „Was hat die Reformation eigentlich gebracht?“ Inhalt vieler Überlegungen. Den Fokus auf Frauenleben zu richten hat sich die Evangelische Akademie Wien unter der Leitung von Dr.in Kirsten Beuth vorgenommen. War es in der ersten Tagung der Reihe im Jahr 2012 die Lebenswelt der Frauen im 16. Jahrhundert, die unter dem Motto „Zwischen Spindel und Bibel“ unter die Lupe genommen wurde, so hat sich die zweite Tagung im September 2014 mit den Konsequenzen der Reformation auf die Bildungsmöglichkeiten für Frauen in dieser Zeit auseinander gesetzt.

Frauen – Reformation – Bildung

Die Tagung umfasste im geographischen Sinn das Gebiet der „Donaumonarchie“, also neben dem heutigen Österreich die Gebiete von Ungarn, der Slowakei, von Tschechien und Polen.